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Code-Assistenten

Lovable

Lovable Labs Incorporated · Code-Assistenz

Bewertet: Lovable, Tarif "Pro" (cloud-hosted SaaS, lovable.dev)

Zuletzt geprüft: 2026-07-07 · Aktuell

Mit KI-Unterstützung erstellt

Verfügbare Tarife

Free

Kostenloser Einstiegstarif mit begrenzten Credits. Geeignet für erste Tests; keine Custom Domain, DPA nur auf Anfrage.

Probewerteter Tarif

Bezahlter Einzelnutzer-Tarif mit 100 monatlichen Credits, Custom Domain, Credit-Rollover und Badge-Entfernung. Kein SSO, kein Audit Log, DPA nur auf Anfrage. Bewerteter Tarif.

Business

Team-Tarif mit 200 Credits, SSO, Workspace-Level-Trainingskontrolle (UI-Toggle), automatischem DPA und eingeschränkter Projektsichtbarkeit. Geeignet für Teams mit Compliance-Anforderungen.

Enterprise

Enterprise-Tarif mit SSO/SAML, SCIM, Audit Logs, rollenbasierter Zugriffskontrolle und individuellen Vertragsbedingungen. Für Organisationen mit hohen Governance-Anforderungen.

4 Kernfragen

Training mit Nutzungsdaten

Standardmäßig ja, Opt-out möglich

Selbst prüfen

Für den Pro-Tarif ist Training mit Kundendaten der Standard-Zustand. Die Nutzungsbedingungen räumen Lovable eine weltweite, unbefristete, lizenzfreie Lizenz zur Nutzung von Kundendaten für Trainingszwecke ein, mit explizitem Opt-out-Recht: "You may tell us at any time that you do not want your Customer Data used for model training...and we will honor that request" (Lovable Terms). Die Privacy Policy konkretisiert den Opt-out-Mechanismus für Free und Pro: Kontakt per E-Mail an privacy@lovable.dev ist erforderlich; ein UI-Toggle steht erst im Business-Plan zur Verfügung (Lovable Docs: Training Data). Lovable gibt an, keine rohen oder identifizierbaren personenbezogenen Daten für das Training zu nutzen, sondern nur anonymisierte/aggregierte Daten (Lovable Privacy Policy). Die angebundenen Drittmodell-Anbieter (Anthropic, OpenAI, Google, AWS Bedrock) verarbeiten Prompts nach deren eigenen Bedingungen; Lovable erklärt, keine Kontrolle über deren Datenpraktiken zu haben.

Speicherung ausschließlich EU

Abhängig von der Konfiguration

Im Pro-Tarif ist eine EU-Speicherregion wählbar, aber kein Standard und nicht vertraglich garantiert. Die Security-Seite des Anbieters dokumentiert: "Customer data resides in Lovable Cloud across EU, US, and Australia regions" mit regionsspezifischer Wahlmöglichkeit beim Projekt-Setup (Lovable Security). Die Privacy Policy bestätigt jedoch, dass Kundendaten auf Supabase-Infrastruktur gespeichert werden und Transfers in die USA ausdrücklich möglich sind: "we may transfer Personal Data to the United States or other jurisdictions" (Lovable Privacy Policy). Welche Region beim Pro-Tarif voreingestellt ist, ist nicht dokumentiert. Ein DPA mit EU-Residenz-Option gilt erst ab Business.

Aufbewahrung & Löschung

Befristet gespeichert

Die Privacy Policy dokumentiert für Free- und Pro-Tarife konkrete Aufbewahrungsfristen: Log-Daten werden 90 Tage aufbewahrt; Kundendaten bleiben 90 Tage nach Account-Kündigung gespeichert und werden dann innerhalb von 30 Tagen gelöscht; Backups werden bis zu 90 Tage vorgehalten (Lovable Privacy Policy). Das DPA ergänzt, dass Lovable nach Vertragsende auf Kundenanweisung Daten zurückgibt oder löscht, mit einer Frist von 30 Tagen (Lovable DPA). Das DPA gilt für den Pro-Tarif jedoch nur auf Anfrage, nicht automatisch. Ob Backup-Daten vollständig aus allen Subprozessor-Systemen (insbesondere Supabase und den KI-Drittanbietern) innerhalb dieser Fristen entfernt werden, ist nicht separat belegt.

Drittlandtransfer-Grundlage

Standardvertragsklauseln

Der vertragliche Rechtsträger ist Lovable Labs Incorporated (Delaware, USA); Transfers aus dem EWR in die USA sind explizit dokumentiert. Als Grundlage nennt die Privacy Policy EU-Standardvertragsklauseln (SCC, Modul 2), ein UK International Data Transfer Addendum (Version B1.0) und ein Swiss Addendum (Lovable Privacy Policy). Das DPA bestätigt SCCs (EU SCC Module 2 und 3) als Drittlandtransfer-Grundlage (Lovable DPA). Das EU-US Data Privacy Framework (DPF) wird in keiner Lovable-Primärquelle erwähnt; eine DPF-Registrierung für Lovable Labs Incorporated konnte nicht verifiziert werden. Transfers finden auch über US-basierte KI-Drittanbieter (Anthropic, OpenAI, AWS) statt; Lovable erklärt, keine Kontrolle über deren Datenpraktiken zu haben.

Quick-Facts

BetriebsmodellCloud-SaaS
HostingAnbieter-Cloud mit Regionsoptionen
DatenlokationEU, USA, APAC
Datenresidenz garantiertNein
AVV/DPA verfügbarJa (nur Enterprise)
SSONein
Audit-LogsNein
Art.-9-Daten möglichAbhängig vom Einsatz

Überblick

Kurzbeschreibung

Lovable ist eine KI-gestützte Web-App-Plattform, die aus natürlichsprachigen Prompts vollständige Web-Anwendungen erzeugt: Frontend, Backend-Logik und Datenbankanbindung. Das Produkt richtet sich an Entwickler und technisch versierte Nicht-Entwickler, die ohne tiefgehende Programmierkenntnisse lauffähige Webanwendungen aufbauen wollen.

Verdichtetes Urteil

Lovable (Pro) ermöglicht die KI-gestützte Generierung vollständiger Web-Apps aus Prompts und richtet sich an Solo-Entwickler sowie kleine Teams. Der Rechtsträger ist Lovable Labs Incorporated (Delaware, USA), was trotz einer schwedischen EU-Repräsentanz zu einem Drittlandtransfer in die USA führt. Im Pro-Tarif gilt kein automatisches DPA, Trainingsdaten-Opt-out ist nur per E-Mail möglich (kein UI-Toggle), und die veröffentlichte App-URL ist für jeden Inhaber des Links öffentlich zugänglich. Für den Einsatz mit geschäftlichen oder personenbezogenen Daten ist mindestens ein separates DPA (auf Anfrage erhältlich) erforderlich; für Governance-Funktionen wie SSO und Audit Logs muss auf Business/Enterprise aufgerüstet werden.

Funktionsbeschreibung

Lovable ist eine vollständig cloud-gehostete Plattform (lovable.dev), die über ein Prompt-Interface vollständige Web-Applikationen generiert. Nutzer beschreiben ihre Anforderung in natürlicher Sprache; Lovable erzeugt daraus Frontend-Code (HTML, CSS, React), Backend-Logik und Datenbankschemas sowie die Verbindung zu Supabase als Datenbankinfrastruktur.

Die KI-Inferenz erfolgt nicht über eigene Modelle, sondern über eine Multi-Provider-Strategie: Anthropic Claude, Google Vertex AI, OpenAI und AWS Bedrock werden gemäß der Anbieter-Sicherheitsdokumentation genutzt. Prompts, generierter Code und Projektdaten werden an diese Drittanbieter übermittelt.

Im Pro-Tarif stehen 100 monatliche Credits zur Verfügung. Projekte sind standardmäßig auf den eigenen Workspace beschränkt (nicht öffentlich). Veröffentlichte Apps erhalten eine öffentliche URL, auf die jeder Inhaber des Links zugreifen kann. Benutzerdefinierte Domains sind im Pro-Plan möglich. SSO, Audit Logs und feingranulare Projektzugriffsbeschränkungen (nur eingeladene Nutzer) sind Business/Enterprise vorbehalten.

Lovable speichert Kundendaten auf Supabase-Infrastruktur. Die Infrastruktur nutzt Google Cloud Platform und Cloudflare für Produktionsworkloads. Regionen EU, US und Australien sind wählbar, jedoch ist kein EU-Region-Default für den Pro-Tarif dokumentiert und keine vertragliche Datenresidenzgarantie für Pro belegt.

Funktionen

  • KI-gestützte Generierung vollständiger Web-Apps aus natürlichsprachigen Prompts (Frontend, Backend, Datenbankanbindung)
  • Multi-Provider-KI-Infrastruktur (Anthropic Claude, Google Vertex AI, OpenAI, AWS Bedrock)
  • Supabase-Integration als Backend-/Datenbankinfrastruktur
  • Regionale Datenspeicherung wählbar (EU, US, Australien)
  • Veröffentlichung von Web-Apps unter öffentlicher URL oder Custom Domain (Pro)
  • Workspace-basierte Projektverwaltung mit Editor-, Code- und Chat-Zugriffskontrolle
  • GitHub-Integration für Code-Export und Versionierung
  • SOC 2 Type I/II und ISO 27001:2022 zertifiziert (plattformweit)

Einsatzszenarien

  • Rapid Prototyping interner Web-Tools ohne Entwicklungsressourcen
  • Erstellung von Kunden-Dashboards oder Einreichungsformularen durch kleine Teams
  • Aufbau von MVPs (Minimum Viable Products) durch Gründer ohne Programmierhintergrund

Zielgruppen

  • Einzelentwickler und Solo-Gründer
  • Kleine Teams ohne dedizierte Entwicklungsabteilung
  • Produktmanager und Designer mit technischem Interesse

Typische Nutzung

  • Web-App-Generierung
  • Prototyping
  • No-Code / Low-Code
  • Code-Generierung

Preismodell

Freemium-Modell mit kostenlosen und kostenpflichtigen Tarifen. Pro-Tarif: monatliche Abonnement-Flatrate mit 100 Credits. Aktuelle Preise: lovable.dev/pricing

Datenschutz (DSGVO)

Verarbeitete Daten

  • Natürlichsprachige Prompts und Anforderungsbeschreibungen
  • KI-generierter Quellcode (Frontend, Backend, Datenbankschemas)
  • Projektkonfigurationen und Workspace-Metadaten
  • Chat-Verlauf im Projekt-Editor
  • Datenbankdaten auf Supabase-Infrastruktur (soweit vom Nutzer angelegt)
  • Accountdaten und Nutzungsmetriken (Analytics via PostHog)

Datenschutzrechtliche Einordnung

Lovable Labs Incorporated (Delaware, USA) ist für Free- und Pro-Nutzer als datenschutzrechtlicher Verantwortlicher im Sinne der DSGVO zu betrachten, mit der schwedischen Lovable Labs AB als EU-Repräsentanz (Art. 27 DSGVO). Für Organisationen, die Lovable zur Verarbeitung personenbezogener Daten ihrer Kunden oder Mitarbeiter einsetzen, müsste Lovable als Auftragsverarbeiter tätig werden (Art. 28 DSGVO), was ein DPA voraussetzt. Im Pro-Tarif ist das DPA jedoch nicht automatisch verfügbar, sondern nur auf Anfrage. Prompts und Projektdaten werden an US-basierte KI-Drittanbieter (Anthropic, OpenAI, Google, AWS Bedrock) weitergeleitet, für die Lovable keine Kontrollverantwortung über Datenpraktiken übernimmt. Die Transfergrundlage in die USA sind SCCs. Datenkategorien nach Art. 9 DSGVO können verarbeitet werden, wenn Nutzer entsprechende Inhalte in Prompts oder Anwendungen einbinden; das ist vom konkreten Einsatz abhängig. Für den Einsatz in Organisationen mit geschäftlichen personenbezogenen Daten ist eine DSFA nach Art. 35 DSGVO zu prüfen.

Art. 5 DSGVO (Grundsätze)

Zweckbindung (Art. 5 Abs. 1 lit. b): Lovable räumt sich in den Nutzungsbedingungen eine breite Lizenz zur Nutzung von Kundendaten für "business purposes" ein, explizit einschließlich Training. Diese Zweckausweitung über den eigentlichen Service hinaus ist für den Pro-Tarif ohne aktiven Opt-out der Default-Zustand und steht im Spannungsverhältnis zum Zweckbindungsgrundsatz, sofern die Verarbeitung nicht auf Einwilligungsbasis erfolgt.

Datenminimierung (Art. 5 Abs. 1 lit. c): Lovable verarbeitet nur die Daten, die Nutzer aktiv einbringen (Prompts, Code, Projektinhalte). Eine strukturelle Übererfassung ist nicht belegt. Jedoch werden Nutzungsmetriken über PostHog erfasst, was den Anwendern nicht ohne Weiteres bewusst ist.

Integrität und Vertraulichkeit (Art. 5 Abs. 1 lit. f): Daten werden AES-256 at rest und TLS 1.3 in transit verschlüsselt. Secrets werden feldweiser Verschlüsselung via Google Cloud KMS unterworfen. Die Zertifizierungen (SOC 2, ISO 27001) stützen eine grundlegende Sicherheitsarchitektur. Der Zugriff auf Workspace-Daten durch Subprozessoren (insbesondere die KI-Drittanbieter) ist nicht vertraglich beschränkt, und Lovable erklärt, keine Kontrolle über Drittanbieter-Datenpraktiken zu haben.

Art. 6 DSGVO (Rechtsgrundlagen)

Für Privatnutzer und Freelancer (eigene Daten): Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Training mit Nutzungsdaten ist im Pro-Tarif Standard; ein Opt-out ist per E-Mail möglich, setzt aber aktives Handeln voraus. Ohne Opt-out stützt Lovable das Training auf die in den Nutzungsbedingungen eingeräumte Lizenz, nicht auf eine eigenständige DSGVO-Rechtsgrundlage.

Für Organisationen, die Lovable mit personenbezogenen Daten Dritter einsetzen: Lovable agiert als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. Das erfordert ein DPA. Im Pro-Tarif ist das DPA nur auf Anfrage verfügbar, nicht automatisch vereinbart. Eine eigenständige Rechtsgrundlage für die Datenübermittlung an Drittmodell-Anbieter ist in den Lovable-Bedingungen nicht transparent belegt; die Privacy Policy verweist Nutzer auf die Policies der AI-Provider und stellt klar, dass Lovable keine Kontrolle darüber hat.

Drittlandtransfer (Art. 44 ff.): Transfers in die USA sind durch SCCs abgedeckt. Das DPA für Pro ist jedoch nur auf Anfrage verfügbar; ohne abgeschlossenes DPA fehlt die vollständige vertragliche Absicherung für den Drittlandtransfer im Auftragsverarbeitungskontext.

Nachvollziehbarkeit

Reviewer

ai-research / claude-sonnet-4-6

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